Partnerschaften

 

Nur indem wir unsere Lebensweise ändern, kann unser Planet bewohnbar bleiben. Dies birgt Konsequenzen für jede Phase des Produktions- und Verbrauchsprozesses. Regierungen, Produzenten, Forschungseinrichtungen und Bürger engagieren sich alle für den Übergang zur Kreislaufwirtschaft. Mit ihnen allen geht Indaver Partnerschaften ein.

Nachhaltige Partnerschaften mit Kunden

Nachhaltige, strategische Partnerschaften mit unseren Kunden führen zu den besten Ergebnissen. Durch enge Zusammenarbeit und Wissensaustausch können wir unsere und die Aktivitäten unserer Partner kontinuierlich verbessern. Diese Zusammenarbeit trägt zum Erfolg unserer Total Waste Management-Projekte und unserer Public Waste Partnerships (Partnerschaften mit kommunalen Abfallentsorgungsunternehmen) bei.

Austausch von Know-how

Wir sind ständig auf der Suche nach Möglichkeiten, das Wissen in unserer Organisation zu testen, zu erweitern und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Wir arbeiten eng mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen, um innovative Projekte zu planen und zu implementieren. Gemeinsam gestalten wir aus vielversprechenden Ideen praktikable und umsetzbare Projekte.

Wissen teilen

Wenn wir der Kreislaufwirtschaft eine Chance geben wollen, dürfen wir unser Wissen nicht für uns behalten. Wir stellen unser eigenes Wissen und Know-how anderen Stakeholder in der Kreislaufwirtschaft zur Verfügung: Unternehmen, Branchenverbände, Regierungen, Schulen, Bürgern. Wir halten Vorträge auf Konferenzen und Veranstaltungen und präsentieren auf Messen im In- und Ausland.

Informations- und Wissensaustausch über medizinische Abfälle

Im Rahmen eines vom Institut für Tropenmedizin und der Universität Antwerpen organisierten Lehrgangs zur Biosicherheit hielt Alain Konings, Verkaufsdirektor der IWS Belgien, einen Gastvortrag über die Behandlung von Abfällen aus der Forschung zur Behandlung von Tropenkrankheiten. Er informierte über den richtigen Umgang mit "biogefährdenden Abfällen" und über die nachhaltige und sichere Behandlung dieser Abfälle durch Indaver in MediPower®. Den Teilnehmern wurde die Möglichkeit gegeben, ihr Fachwissen auszutauschen, um sicherzustellen, dass Indaver die richtigen Vorsichtsmaßnahmen trifft.

Geschäftspartner

Wir arbeiten mit anderen Unternehmen zusammen, um die für die Kreislaufwirtschaft notwendigen Projekte zu realisieren. So haben wir die Möglichkeit, unser Fachwissen und unsere Netzwerke zu teilen. Andere Unternehmen bieten neue Perspektiven und helfen, entwicklungskritische Fragen zu lösen. Außerdem fördern wir die industrielle Symbiose, bei der wir Rohstoffe aus den Abfällen eines Unternehmens für den Einsatz in Produktionsprozessen eines anderen Unternehmens gewinnen.

Eine einzigartige Partnerschaft im Hafen von Dünkirchen

IndaChlor®, die neue Behandlungsanlage, die Indaver in Dünkirchen in Frankreich baut, wird Salzsäure aus chlorierten Restmüllströmen zurückgewinnen. Ecophos, ein Hersteller von Lebensmittelphosphaten und ein Nachbarunternehmen von IndaChlor®, wird die Salzsäure in seinem Produktionsprozess einsetzen. Die Versorgung erfolgt über Rohrleitungen. Die durch den IndaChlor®-Aufbereitungsprozess erzeugte Energie wird durch eine Pipeline an ein weiteres Nachbarunternehmen geliefert. Ein gutes Beispiel für eine Industriesymbiose. Baubeginn ist für 2018 geplant.

Gute Nachbarn

Wir pflegen eine offene Kommunikation und gute Beziehungen zu den Menschen, die in der Nähe unserer Standorte leben. Wir nutzen Bürgerbeiratssitzungen und Beratungsausschüsse, um sie über unsere Aktivitäten, Projekte und Genehmigungen zu informieren und nehmen uns Zeit für ihre Fragen. An Tagen der offenen Tür und bei Firmenbesuchen lassen wir unsere Nachbarn einen Blick hinter die Kulissen werfen. Wir öffnen unsere Türen für ausländische Besucher, die neue Ideen für eine nachhaltige Abfallwirtschaft im eigenen Land suchen. Wir teilen unsere guten Praktiken auf Handelsmissionen im Ausland.

Sustainability Report 2017

Key Facts and Figures 2017

Jiska Verhulst: Partnerships